Die Friedensbewegung zum 80. Jahrestag des Überfalles auf die UDSSR

Zum 80. Jahrestages des Überfalles der deutschen Faschisten auf die ehemalige UDSSR am 22. Juni 1941

Die Sorge um Frieden in Europa wächst. Geradezu täglich verschärft sich die West-Ost-Konfrontation. Die deutschen Erinnerungsveranstaltungen zum 80. Jahrestag des faschistischen Überfalles auf die ehemalige UDSSR und die dortigen 27 Millionen Opfer wurden auf ein Minimum reduziert.

Weder der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble noch die Bundesregierung wollten mit einem Gedenkakt an die Verantwortung Deutschlands erinnern und der Millionen sowjetischen Opfer in angemessener Weise ehren. Der Jahrestag des Überfalls hätte als Anlass für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik gegenüber Russland und ein Ende der Konfrontation genutzt werden können. Dem ist nicht so. Vor allem der westliche Drang nach geopolitischer und militärischer Eingrenzung und Isolierung der Russischen Föderation wird unverändert fortgesetzt. Das müsste nicht sein.

Russland wendet in Absolutzahlen ca. 65 Mrd. Dollar für Verteidigung auf gegenüber gut 900 Mrd. auf Seiten der Nato. Russland veranstaltet nicht jährliche Großmanöver an der Ostgrenze der EU, so wie es die Nato an der Westgrenze Russlands tut. Die einseitige Verhängung von Wirtschaftssanktionen verschärft politische Spannungen eher, anstatt die Situation zu beruhigen.

Aus gegebenem Anlass wird in der Kulturwerkstatt Beckingen der Antikriegsfilm Film – KOMM UND SIEH gezeigt. Am Fr. 25. Juni 2021 ab 20:00 – 21:30 Uhr. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.