Buchvorstellung – „Ami it´s time to go” von Oskar Lafontaine

PRERADOVIC im Gespräch mit Oskar Lafontaine

Oskar Lafontaine plädiert für eine Selbstbehauptung Europas. Seine These: eine aggressive Weltmacht wie die USA könnten keinem Verteidigungsbündnis wie der Nato vorstehen. Lafontaine ruft Deutschland und Europa auf, die eigenen Interessen zu bedienen, statt am Rockzipfel der Supermacht zu hängen. An guten Argumenten mangelt es ihm dabei nicht.

PRERADOVIC im Gespräch mit Oskar Lafontaine
„Buchvorstellung – „Ami it´s time to go” von Oskar Lafontaine“ weiterlesen

Leningrader Blockade

Rede von Rolf Becker, gehalten auf einer Gedenkveranstaltung zur Belagerung Leningrads am 21.09.2022 auf dem “globalisierungskritischen Leipziger Filmfestival”

[Einleitungstext von NuoViso:]
Die Belagerung Leningrads jährte sich am 3. September 2021 zum 80. mal. Rolf Becker wurde aber bereits 2021 wegen „Coronageschichten“ mit seiner zu diesem Anlass gedachten Gedenkveranstaltung stark ausgebremst. Seit dem 24. Februar 2022 aber wiederum wird seine Veranstaltung von zwei Lagern entweder stark besucht oder observiert: „Jetzt wird das [die Gedenkveranstaltung] nur darauf bezogen von bestimmten Gruppen – wir kennen sie alle – die alles torpedieren was ihrer Meinung nach eine inhaltlich tragfähige Erklärung für die Auseinandersetzung Russland – Ukraine/Nato sein könnte“.

Mitveranstalter Mike Nagler hat sich für das politische Filmfestival „GlobaLE“ Rolf Becker als Highlight eingeladen. Der 1935 in Leipzig geborene Schauspieler und Synchronsprecher zeigte sich in den letzten Jahrzehnten politisch aktiv für Frieden und Völkerverständigung.

Bild: Screenshot aus dem Video von NuoVisto

Matineé und Buchvorstellung – Jens Baumeister zu Gast in der Kulturwerkstatt

Jens Baumeister liest aus seinem Buch, “Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte”. Das Buch hat den Gourmand Award als WELTBESTES Buch in der Kategorie “Drinks History” gewonnen!

Jens Baumeister aus Trier, behandelt in seinem Buch weniger bekannte Aspekte in Karl Marx’ Leben und Werk: Wir lernen den Philosophen als Weinbergsbesitzer & Streiter für die Winzer kennen. Daneben gibt es Abschweifungen zu Marx’ ́Ausschweifungen, Anekdotisches aus seinem Alltag und eher ernste Töne zur Not der Moselaner. Doch am Ende wird wie immer alles gut. Jens Baumeister las am 25. September 2022 in der Kulturwerkstatt Beckingen. Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von Sonja Gottlieb.

Impressionen der Veranstaltung im nachfolgenden Video

Link: https://www.youtube.com/watch?v=DtwqBOgQMfM

Veranstalter: Freidenker, Landesverband Rheinland-Pfalz / Saarland
http://www.freidenker.org

80 Jahre Leningrader Symphonie

Die musikalischen Themen der 7. Symphonie von Dmitri Schostakowitsch, erzählen über schwerste Prüfungen, über die Schmerzen und über die große Trauer. Aber das Wichtigste in ihr ist die wahrhaft prophetische Überzeugung des Sieges, welche den Glauben der Leningrader, ja aller, die gegen den Nazismus und für den Sieg des Humanismus und für die Gerechtigkeit kämpften, stärkte.

Dmitri Schostakowitsch, schrieb noch während der Blockade: „Ich widme meine 7. Sinfonie unserem Kampf gegen den Faschismus, unserem unabwendbaren Sieg über den Feind, und Leningrad, meiner Heimatstadt…“

Die militärische Blockade von Leningrad (jetzt Sankt- Petersburg in Russland) dauerte vom 8. September 1941 bis 27. Januar 1944 (872 Tage). Sie war vom Oberkommando der deutschen Wehrmacht befohlen worden.

„Der Führer ist entschlossen, die Stadt Petersburg vom Erdboden verschwinden zu lassen. Es besteht nach der Niederwerfung Sowjetrusslands keinerlei Interesse am Fortbestand dieser Großsiedlung.“

Weisung des Oberkommandos der Wehrmacht vom 23. September 1941

Auf dem Nürnberger Kriegsverbrecherprozess wurden nach Kriegsende insgesamt 1,5 Millionen Opfer der Blockade genannt. 3% der Opfer in Leningrad starben an der Front und durch Bombenangriffe, 97% durch Hunger und Entbehrungen.

„80 Jahre Leningrader Symphonie“ weiterlesen

Geburtstagsfest für Julian Assange

Solidarität in Berlin und überall auf der Welt, Zum 51. Geburtstag von Julian Assange. Zum Geburtstag jenes Journalisten, der seit Jahren in Haft ist, weil er Kriegsverbrechen der USA aufgedeckt hat, trafen sich Aktivisten und Künstler.

Eine Reihe Journalisten wie Dirk Pohlmann, Michael Sontheimer, Tomasz Kurianowicz (Berliner Zeitung) und viele Aktivisten und Künstler waren auf der Bühne in Berlin mit ihren Statements vertreten. Unter ihnen Uli Gellermann, der die Essenz der Bewegung so zusammenfasste: „Ins Gefängnis gehört nicht der mutige Mann, der die Verbrechen der ‚Koalition der Willigen’ unter Führung der USA aufgedeckt hat. Ins Gefängnis gehören die Führer jener Staaten, die an der Zerbombung des Irak beteiligt waren, unter ihnen die Ukraine und auch Deutschland durch die Gewährung von Überflugrechten, Übernahme der Bewachung US-amerikanischer Stützpunkte durch einige tausend Bundeswehrsoldaten sowie Erlaubnis der Nutzung von Standorten für Kampfflugzeuge und Nachschub.”

Kampf & Kunst versteh´n sich gut – Solitaritätskonzert für Julian Assange.

Hier klicken um das Solidaritätskonzert anzusehen.

Ein Konzert für die Freiheit

Kampf & Kunst versteh´n sich gut – Solitaritätskonzert für Julian Assange

Just an dem Tag, an dem apolut mit dem zweiten Solidaritätskonzert für den australischen Ausnahmejournalisten Julian Assange online geht, beschließt die britische Regierung dessen Auslieferung an die USA. Das ist ein Tiefpunkt, wenn es um die europäische Pressefreiheit geht und zeigt erneut, dass man nicht erst in eine Bananenrepublik oder klassische Diktatur reisen muss, um als unabhängiger Journalist für seine Recherchen und Publikationen hinter Gittern zu landen.

„Ein Konzert für die Freiheit“ weiterlesen

Das Selenskyj Theater Präsentiert

Ein Kommentar von Rob Kenius, https://kritlit.de

Flucht nach Hollywood

Wolodymyr Selenskyj ist an erster Stelle ein Glückspilz und an zweiter Stelle Schauspieler. Außerdem ist er seit Mai 2019 Präsident der Ukraine. Jeder kennt ihn, denn Selenskyi hat ein seltenes Medientalent von globalem Format. Zunächst wurde nur bekannt, dass er im Film jemanden gespielt hat, der zufällig Präsident wurde und dass er dann mit Unterstützung der Mächtigsten wirklich zum Präsidenten der Ukraine gewählt wurde.

„Das Selenskyj Theater Präsentiert“ weiterlesen

Wer Krieg will, soll diesen auch selbst führen!

Von Gerald Grosz

Liebe Edelpazifisten, verehrte Halbschuhtouristen, sehr geehrte Wehrdienstverweigerer und Bienenstichallergiker, geschätzte Schreibtischsoldaten und Medienakrobaten! Liebe Klitschko-Fanboys, Russen-Hasser, Biden-Trolle und Selensky-Liebhaber! Ihr wollt also den totalen Krieg, für die Ukraine an die Front ziehen, seid ganz geil, Europa zum Kriegsschauplatz zwischen den USA und Russland zu machen. Vor einem klitzekleinen Virus aus Wuhan hattet Ihr unlängst noch die Hose gestrichen voll, den Angstschweiß vor dem Polit-Ebola riecht man noch bis hier her.

„Wer Krieg will, soll diesen auch selbst führen!“ weiterlesen