Die Erzählung „Djamila“ von Tschingis Aitmatow ist eine 1958 entstandene Novelle über die Liebe. Sie war Aitmatows Abschlussarbeit am Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau. Der französische Schriftsteller Louis Aragon schrieb 1959: Ich schwöre es, es ist die schönste Liebesgeschichte der Welt.
In diesem Beirag ist das Hörbuch, die Verfilmung und ein Gespäch mit der Regisseurin verlinkt. Das Buch „Djamila“ kann über die Kontaktanschrift bezogen werden.
Gesangskonzert mit Natalia Stehle

Collagen über Jahrhunderte deutsch-russischen Kennenlernens (II)
Während Thomas Mann Alexander Sergejewitsch Puschkin für einen der vier größten Dichter des Abendlandes hält, werden aktuell in der Musterdemokratie Ukraine, der Beschützerin unserer westlichen Werte, die Denkmäler, die an Puschkin erinnern, auf offizielle Anordnung zerstört.
Von Rainer Rupp
Den ersten Teil der Serie „Collagen über Jahrhunderte deutsch-russischen Kennenlernens“ finden Sie hier.
Die im Laufe des 18. Jahrhunderts in Deutschland und in Russland im Entstehen begriffenen Nationalliteraturen sollte sich für die nächsten 200 Jahre und darüber hinaus immer wieder deutlich aufeinander beziehen, sowohl hinsichtlich der Personen und der Formen als auch hinsichtlich der Inhalte. In diesem Zusammenhang verweist der Autor der Collage, Dr. Thomas Hohnerlein, auf das „Handbuch der allgemeinen Geschichte der litterärischen Cultur“, erstmals erschienen in Marburg in den Jahren 1804/05.
„Collagen über Jahrhunderte deutsch-russischen Kennenlernens (II)“ weiterlesenCollagen über Jahrhunderte deutsch-russischen Verstehen-Lernens (I)
von Rainer Rupp
Wer im „besten Deutschland aller Zeiten“ Russland und seine Einwohner nicht verurteilt, läuft Gefahr, zur Zielscheibe von gehässigen Medien- und Politiker-Attacken zu werden. Dabei haben sich Deutsche und Russen seit Jahrhunderten freudig bemüht, sich besser zu verstehen und zu achten.
Es gibt ihn noch in Deutschland, den deutsch-russischen Kulturaustausch. Dafür musste man aber kurz vor Weihnachten ganz weit weg von Berlin gen Westen fahren, ins saarländische Beckingen im französisch-deutsch-luxemburgischen Dreiländereck. Dort gab es in der lokalen „Kulturwerkstatt“ eine bis auf den letzten Platz ausgebuchte deutsch-russische Feier, bei der weder der Hunger nach Kultur und intellektuellem Austausch noch der nach Spezialitäten der russischen Küche zu kurz kam. Begleitet war die Veranstaltung von Live-Chorgesang und Tänzen aus Russland zur Freude und Erbauung der Mitglieder der „Gesellschaft für deutsch-russische Freundschaft“ und deren geladenen Gäste.
„Collagen über Jahrhunderte deutsch-russischen Verstehen-Lernens (I)“ weiterlesenHilfe für Menschen im Kriegsgebiet-Donbass
Das „Aktionsbündnis ZukunftDonbass e.V“ (SOS Group Saarland) hatte in der Kulturwerkstatt-Beckingen Spenden für die Menschen im Donbass gesammelt. In den beiden letzten Jahren wurden 2 große LKW mit Hilfsgütern aus der Kulturwerkstatt-Beckingen verladen und über das Aktionsbündnis in den Donbass geliefert. Das „Aktionsbündnis ZukunftDonbass e.V“ wird auch im Jahr 2026 wieder einen LKW mit Hilfsgütern in den Donbass liefern.
Im Video informiert Iwana Steinigk über das „Aktionsbündnis ZukunftDonbass“ und über die Möglichkeiten zur humanitären Hilfe.
Zur Webseite AK ZukunftDonbass e.V.
https://www.zukunftdonbass.org/
Öffentliche Veranstaltung der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e.V., Regionalgruppe Saarland-Westpfalz
Begrüßung und Vorstellung der Gesellschaft – Die Dämonisierung alles Russischen – Ein historischer Abriss – Streiflichter – Die wechselseitige deutsch-russische Wahrnehmung im Spiegel der Literatur.
Es gibt Russische Spezialitäten, live Gesang und Tanz aus Russland, Musik aus Russland und Musik russischer Interpreten in deutscher Übertragung, Gespräch, Information.
Die Veranstaltung findet statt am:
Samstag., 20. Dez 2025, 15 Uhr, Kulturwerkstatt Beckingen, Nikolausstr. 6
www.Kulturwerkstatt-Beckingen.de
Skulpturenstraße des Friedens – Erinnerung an Otto Freundlich

Der „Liebesthron“ an der Skulpturenstraße des Friedens bei Sankt Wendel
„Skulpturenstraße des Friedens – Erinnerung an Otto Freundlich“ weiterlesenAfrikanisches Trommeln in der Kulturwerkstatt Beckingen

80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges
Veranstaltung der Initiativgruppe „Kraniche – Zum Gedenken an die Opfer von 1941-1945“ am 9. Mai 2025 in Homburg
Der 8./9. Mai sollte nach jedem menschlichen und historischen Ermessen im Zeichen der Dankbarkeit gegenüber den Befreiern stehen.
Der deutsche Faschismus hat Millionen Menschen das Leben gekostet. Die meisten Opfer hatte die Sowjetunion mit mindestens 25 Millionen Menschen, darunter 15 Millionen Zivilisten und diese waren keine zufälligen Opfer der Kriegshandlungen. Die Vernichtung der Bevölkerung in der Sowjetunion war schon vor Kriegsbeginn geplant und sie wurde dann im Laufe des Vernichtungskrieges verwirklicht.
Ein Beispiel aus Weißrussland: von der deutschen Wehrmacht wurden dort 9000 Dörfer niedergebrannt. 5000 davon mit allen Zivilisten, Dorf für Dorf.
Diese und andere Verbrechen hat die Rote Armee beendet und sie hat wesentlich zum Sieg der Anti-Hitler-Koalition beigetragen. Ihr Sieg hat es verdient, fest in der Erinnerung der Menschheit zu bleiben.
Und es gab einen weiteren Sieg, der vielleicht schwerer wiegt. Nach der Niederlage der Hitlerwehrmacht haben die Völker der Sowjetunion keine Rache genommen, keine Vergeltung geübt, Dorf für Dorf.
Von diesem Glück und von dieser menschlichen Größe weiß die heutige Politik in Deutschland scheinbar nichts. Mit deutschen Waffen wird wieder auf Russland geschossen.
Es gibt ein moralisches Gesetz, das für alle vernünftigen Wesen verbindlich sein sollte. Es endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei. „Alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“ (Karl Marx). Dafür steht der 9. Mai. Er ist der Tag des Sieges der Menschlichkeit.
Heute sollen wir wieder den Kriegszielen der NATO gegen Russland folgen. Im Grunde genügt aber ein einziges Detail, um zu erkennen, wozu die bundesdeutsche Mitgliedschaft in der NATO diente und heute abermals dient: Es gab vor 70 Jahren den Festakt zur Aufnahme der Bundesrepublik in das gegen die Sowjetunion gerichtete westliche Militärbündnis. Als Datum wurde der 9. Mai gewählt. Mehr muss man über den Moment, als die Nazigeneralität ihre Stellung in diesem Pakt erhielt, nicht wissen.
Maerz und Boritz – Eine Bubengeschichte und ihr letzter Streich
Vorwort
Ach was muss man oft von bösen
Kindern hören oder lesen!
Wie zum Beispiel hier von diesen,
Welche Maerz und Boritz hießen.
Die, anstatt durch weise Lehren
Sich zum Guten zu bekehren,
Oftmals noch darüber lachten
Und sich heimlich lustig machten.
Ja, zur Übeltätigkeit,
Ja, dazu ist man bereit!
Menschen necken, Tiere quälen,
Äpfel, Birnen, Zwetschen stehlen
Das ist freilich angenehmer
Und dazu auch viel bequemer,
Als in Kirche oder Schule
Festzusitzen auf dem Stuhle.
Aber wehe, wehe, wehe,
Wenn ich auf das Ende sehe!!
Ach, das war ein schlimmes Ding,
Wie es Maerz und Boritz ging.
Drum ist hier, was sie getrieben,
Abgemalt und aufgeschrieben.