Buchvorstellung – „Ami it´s time to go” von Oskar Lafontaine

PRERADOVIC im Gespräch mit Oskar Lafontaine

Oskar Lafontaine plädiert für eine Selbstbehauptung Europas. Seine These: eine aggressive Weltmacht wie die USA könnten keinem Verteidigungsbündnis wie der Nato vorstehen. Lafontaine ruft Deutschland und Europa auf, die eigenen Interessen zu bedienen, statt am Rockzipfel der Supermacht zu hängen. An guten Argumenten mangelt es ihm dabei nicht.

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Video: US-geführter Kapitalismus gegen den Rest der Welt

Wie den Frieden sichern?

Vortrag von Dr. Werner Rügemer, Erstveröffentlichung am 11.11.2022 auf isw-muenchen.de

Dr. Werner Rügemer, Köln, ist Philosoph und Publizist. Er ist Sprecher des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes und Mitglied des Verbandsvorstandes (https://www.freidenker.org)
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Gespräch und Buchvorstellung – Hauke Ritz bei Jasmin Kosubek

Im Gespräch geht es um das Buch “Endspiel Europa”, das Hauke Ritz mit Ulrike Guérot in diesem Jahr veröffentlicht hat. Im Buch wird das Scheitern der Europapolitik mit Hinblick auf Russland dargelegt und Lösungsansätze geboten. Außerdem geht es um Ritzs Verhältnis zu Russland, nachdem er dort an mehreren Universitäten doziert hat. Ritz spricht außerdem über die Gefahr einer werteorientierten Außenpolitik und erläutert, warum diese unweigerlich im Schützengraben endet.

Philosoph und Buchautor Hauke Ritz im Gespräch

Keinen Euro für Krieg und Zerstörung! 

Bundesweiter Aktionstag der Friedensbewegung und Sozialproteste. Originaltext der Rede des russischen Außenministers Lawrow im UNO-Sicherheitsrat.

Unter dem Motto “Keinen Euro für Krieg und Zerstörung” hat die Friedensbewegung in mehreren Städten einen dezentralen Aktionstag am 1. Oktober organisiertIn zahlreichen Städten fanden auch Sozialproteste für “Heizung, Brot und Frieden” statt.

Waffenlieferungen, Aufrüstung und Kriege führen zu Zerstörung und wirtschaftlichem Niedergang. Die Proteste dagegen sind berechtigt und legitim. Und nur das Engagement sehr großer Kreise der Bevölkerung kann die Politik zum Einlenken zwingen. Dafür wirbt die Friedensbewegung. Die Zeit drängt.

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Leningrader Blockade

Rede von Rolf Becker, gehalten auf einer Gedenkveranstaltung zur Belagerung Leningrads am 21.09.2022 auf dem “globalisierungskritischen Leipziger Filmfestival”

[Einleitungstext von NuoViso:]
Die Belagerung Leningrads jährte sich am 3. September 2021 zum 80. mal. Rolf Becker wurde aber bereits 2021 wegen „Coronageschichten“ mit seiner zu diesem Anlass gedachten Gedenkveranstaltung stark ausgebremst. Seit dem 24. Februar 2022 aber wiederum wird seine Veranstaltung von zwei Lagern entweder stark besucht oder observiert: „Jetzt wird das [die Gedenkveranstaltung] nur darauf bezogen von bestimmten Gruppen – wir kennen sie alle – die alles torpedieren was ihrer Meinung nach eine inhaltlich tragfähige Erklärung für die Auseinandersetzung Russland – Ukraine/Nato sein könnte“.

Mitveranstalter Mike Nagler hat sich für das politische Filmfestival „GlobaLE“ Rolf Becker als Highlight eingeladen. Der 1935 in Leipzig geborene Schauspieler und Synchronsprecher zeigte sich in den letzten Jahrzehnten politisch aktiv für Frieden und Völkerverständigung.

Bild: Screenshot aus dem Video von NuoVisto

Matineé und Buchvorstellung – Jens Baumeister zu Gast in der Kulturwerkstatt

Jens Baumeister liest aus seinem Buch, “Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte”. Das Buch hat den Gourmand Award als WELTBESTES Buch in der Kategorie “Drinks History” gewonnen!

Jens Baumeister aus Trier, behandelt in seinem Buch weniger bekannte Aspekte in Karl Marx’ Leben und Werk: Wir lernen den Philosophen als Weinbergsbesitzer & Streiter für die Winzer kennen. Daneben gibt es Abschweifungen zu Marx’ ́Ausschweifungen, Anekdotisches aus seinem Alltag und eher ernste Töne zur Not der Moselaner. Doch am Ende wird wie immer alles gut. Jens Baumeister las am 25. September 2022 in der Kulturwerkstatt Beckingen. Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von Sonja Gottlieb.

Impressionen der Veranstaltung im nachfolgenden Video

Link: https://www.youtube.com/watch?v=DtwqBOgQMfM

Veranstalter: Freidenker, Landesverband Rheinland-Pfalz / Saarland
http://www.freidenker.org

80 Jahre Leningrader Symphonie

Die musikalischen Themen der 7. Symphonie von Dmitri Schostakowitsch, erzählen über schwerste Prüfungen, über die Schmerzen und über die große Trauer. Aber das Wichtigste in ihr ist die wahrhaft prophetische Überzeugung des Sieges, welche den Glauben der Leningrader, ja aller, die gegen den Nazismus und für den Sieg des Humanismus und für die Gerechtigkeit kämpften, stärkte.

Dmitri Schostakowitsch, schrieb noch während der Blockade: „Ich widme meine 7. Sinfonie unserem Kampf gegen den Faschismus, unserem unabwendbaren Sieg über den Feind, und Leningrad, meiner Heimatstadt…“

Die militärische Blockade von Leningrad (jetzt Sankt- Petersburg in Russland) dauerte vom 8. September 1941 bis 27. Januar 1944 (872 Tage). Sie war vom Oberkommando der deutschen Wehrmacht befohlen worden.

„Der Führer ist entschlossen, die Stadt Petersburg vom Erdboden verschwinden zu lassen. Es besteht nach der Niederwerfung Sowjetrusslands keinerlei Interesse am Fortbestand dieser Großsiedlung.“

Weisung des Oberkommandos der Wehrmacht vom 23. September 1941

Auf dem Nürnberger Kriegsverbrecherprozess wurden nach Kriegsende insgesamt 1,5 Millionen Opfer der Blockade genannt. 3% der Opfer in Leningrad starben an der Front und durch Bombenangriffe, 97% durch Hunger und Entbehrungen.

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