Banken – ein Tabu im Wahlkampf?

Ein Tabu ist ein Verbot, dessen Grund unbekannt ist. Wir unterwerfen uns einem Tabu wie selbstverständlich, weil wir überzeugt sind, dass eine Übertretung automatisch ein Unheil herbeiführen wird.
Ein Beitrag von Franz Schneider

Es fällt auf, dass in keinem der bisherigen Duelle, Trielle oder „Quatrelle“ der Bundestagskandidaten das Wort Banken auch nur ein einziges Mal gefallen ist? Wir haben es da offenbar mit einem Tabu zu tun.

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Buchbesprechung – die Bank gewinnt immer

Eine Rezension von Prof. Dr. Franz Schneider, Saarbücken

Gerhard Schick schreibt dieses Buch aus der Perspektive des ehemaligen Bundestagsabgeordneten und kundigen Finanzexperten mit 13 Jahren parlamentarischer Erfahrung. Er schreibt es als engagierter Vorsitzenden der Bürgerbewegung „Finanzwende“. Sachkunde und Engagement für die „gute“ demokratische Sache kennzeichnen den gesamten Text.

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Sparkassen helfen mit, ihr eigenes Grab zu schaufeln

Voller Todessehnsucht verschärfen die Sparkassen den Krieg gegen das Bargeld

Von Saarbrücken bis Buxtehude beglücken die Sparkassen derzeit Ihre Kundinnen und Kunden mit dem Gewinnspiel pay & win. Wer dem Bargeld abschwört, kann wertvolle Preise und (Giral-)Geld gewinnen. Wer sich das ausgedacht hat, muss verrückt geworden sein. Die Sparkassen helfen mit, ihr eigenes Grab zu schaufeln.

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Rezension des Buches von Joseph Vogl

Eine Rezension von Prof. Dr. Franz Schneider, Saarbücken

Wer begreifen möchte, welche Macht sich durch die „Verkettung“ von Finanzkapital und Internet-Plattformen zusammengeballt hat und wie Regierungen und Zentralbanken dabei zusehen, kommt um dieses Buch nicht herum. Die Menschheit in ihrer Rolle als Nutzer der Netzwerke ist ihr ausgeliefert. Hinter ihrem eigenen Rücken wird sie zur Erzeugung des „Verhaltensmehrwerts“ für die Reichen und die Mächtigen ausgebeutet.

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Wissenspatente im Zeitalter des Common Law und der zweiten neoliberalen Verwertungsrunde

Franz Schneider, Saarbrücken

Renditen im wachstumsverwöhnten Industriezeitalter der Nachkriegsepoche und des idyllischen Keynes-Zeitalters haben ihre Anziehungskraft für das Kapital schon lange verloren. Schwindende Renditen aus der physischen Arbeit der Beschäftigten mussten Renditen aus Finanzmarktspekulationen Platz machen. Zugetragen hat sich die „Ausschlachtung“ des virtuellen Kapitals in der ersten neoliberalen Phase. Die Attraktivität von Spekulationen hat allerdings auch Federn lassen müssen, da sich diese dubiosen Transaktionen immer wieder als Destabilisatoren des gesamten Finanz- und Wirtschaftssystems erwiesen haben.

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Aufkündigung der Schuldmoral gegenüber der zerstörerischen Gläubigermacht

Essay über das Leben unter neoliberalen Bedingungen

Autor: Franz Schneider, Saarbrücken

Das Jahr 1971 stellt einen weltweiten Wendepunkt dar, der in seiner ganzen Dimension und Bedeutung für eine perspektivische linke Politik noch nicht wirklich erfasst ist.

Die Ära des Bretton-Woods-Systems ist beendet, eine neue Ära nach diesem System beginnt.

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