Offener Brief

an die Landrätin des Kreises Merzig-Wadern, den Bürgermeister der Stadt Merzig, den Bürgermeister der Gemeinde Beckingen


Sehr geehrte Frau Landrätin,
sehr geehrte Herren Bürgermeister,

auf der Fahrt von Beckingen nach Merzig bzw. umgekehrt fällt unangenehm auf, dass – seit wenigen Tagen – die Grünstreifen links und rechts der Straße radikal abgetragen wurden, d.h. dass anstatt von Gräsern, Blumen und Kräutern aller Art sich dort ausnahmslos nur noch blanke braune Erde befindet.

Ich frage die Verantwortlichen von Kreis und Gemeinden: Was ist da geschehen, auf welche Veranlassung hin? Was wird da weiterhin geschehen? Was hat man vor? Muss man eine „Beschotterung“ befürchten, wie sie in vielen Vorgärten inzwischen schon gang und gäbe geworden ist?

Wo bleibt die Stellungnahme der Gemeinden? Wo die Information der Bürger? Sind Umweltverbände zu Rate gezogen worden?

Man gewinnt (wieder einmal) den Eindruck, dass Grün als störend empfunden wird, weil es ja „Unkraut“ ist und also eine Wegräumung als „lästige Umwelt“, die zudem noch Arbeit und Kosten (Mähen) verursacht, rechtfertigt. Warum hat man dann nicht gleichzeitig auch die Bäume „abserviert“?

Eine öffentliche Stellungnahme der Verantwortlichen im Kreis und der Stadt Merzig sowie der Gemeinde Beckingen (als Nachbargemeinde unmittelbar betroffen) wäre angebracht, besser: erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen

Gérard Carau
(Beckinger Bürger)

Gerard.carau@aol.com
Dillinger Straße 59 a
66701 Beckingen

30 Jahre nach dem rassistischen Mord an Samuel Yeboah in Saarlouis

Eine Pressemitteilung des Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V., Schlesische Str. 20, 10997 Berlin, www.verband-brg.de, 17. September 2021

Rassismus tötet
Internet-Screenshot vom 17.9.2021

„30 Jahre nach dem Brandanschlag auf unser Haus höre ich immer noch die Schreie von Samuel Yeboah: Help me!“.
„Überlebende des rassistischen Brandanschlags vom 19.9.1991 in Saarlouis und ihre Nebenklagevertreter*innen fordern ein Ende der blockierten Aufklärung des Mordes an Samuel Kofi Yeboah und umfassende Akteneinsicht.“
„Die saarländische Landesregierung muss endlich das Leid der Hinterbliebenen und der Überlebenden des Brandanschlags vom 19.9.1991 in Saarlouis durch eine Billigkeitsentschädigung anerkennen“.

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Kein Schlussstrich – 30 Jahre nach dem rassistischen Mord an Samuel Yeboah

Aufklären ⋆ Einmischen ⋆ Konsequenzen ziehen

Der rassistische Brandanschlag und der Mord an Samuel Yeboah jähren sich am 19. September 2021 zum dreißigsten Mal. Und noch immer sind seine Mörder auf freiem Fuß.

Die Saarlouiser Politik betreibt ein ‘Erinnern ohne Vergangenheit’. Offiziell möchte man an Samuel Yeboah erinnern, aber man klammert die eigene 30 Jahre lang währende Vertuschung und Verharmlosung aus und ebenso die Diffamierung der wenigen, die kontinuierlich an Samuel Yeboah erinnert haben.

Wir müssen Aufklären, uns einmischen und Konsequenzen ziehen, heißt es im Aufruf zur Demonstration am Samstag, 18. September 21 um 14 Uhr, ab dem Hauptbahnhof Saarlouis. Die Demonstration wird zum Ort des Brandanschlags gehen, wo auch die Möglichkeit besteht Blumen abzulegen. Danach geht es weiter Richtung Innenstadt, am Rathaus vorbei und dann zur Abschlusskundgebung auf dem Kleinen Markt. Die Strecke beträgt in etwa 5 km.

Zur Demonstration rufen auf:
Antifa Saar / Projekt AK
Crithink! e.V. — Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns
ConnAct Saar
Peter-Imandt-Gesellschaft / Rosa-Luxemburg-Stiftung Saar
Linksjungend ‘[solid] Saar
Omas gegen Rechts Saarland
SfA — Saarland für Alle e.V.
FemUp
Seebrücke Saar
Heinrich-Böll-Stiftung Saar
VVN-BdA Landesvereinigung Saar

Olaf Scholz, ist Putin ein Mörder? | Kinder fragen Kanzler:innen

Unsere Spezialist:innen der Interviewführung, Pauline und Romeo, nehmen sich diesmal Kanzlerkandidat Olaf Scholz vor und löchern ihn mit den allerwichtigsten Fragen: Warum will er Bundeskanzler werden – und nicht YouTuber? Hätte man ertrinkende Menschen nicht mit Flugzeugen retten können? Ist Putin eigentlich ein Mörder?

Marcel Barz – Die Pandemie in Rohdaten – Film & Diskussion

Vorankündigung der Veranstaltung zum Film von Marcel Barz

Das Video “Die Pandemie in Rohdaten”, hat zahlreiche Diskussionen auch in der Kulturwerkstatt ausgelöst. Deshalb bereiten wir eine Veranstaltung mit Film und Diskussion vor.

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Marcel Barz – Die Pandemie in Rohdaten (re-upload) Vierter Versuch…

Die Beschwerde der Kulturwerkstatt Beckingen gegen das Löschen des Video “Die Pandemie in Rohdaten” wurde von YouTube am 6. September beantwortet (siehe unten).

„Marcel Barz – Die Pandemie in Rohdaten (re-upload) Vierter Versuch…“ weiterlesen

Marcel Barz – Die Pandemie in Rohdaten (re-upload) Dritter Versuch…

Der Video-Upload zu “Die Pandemie in den Rohdaten” im Kanal der Kulturwerkstatt-Beckingen wurde von YouTube am 3.9.2021 entfernt. Die Begründung von YouTube ist hier verlinkt.

Der unten eingefügte Link hat bis zum 6.9.2021 funktioniert und ist bisher von YouTube nicht gelöscht worden. Also bitte gerne ansehen, solange das möglich ist. In der Kulturwerkstatt-Beckingen wird das Video in einer eigenen Veranstaltung, am 25. Sept. 2021 ab 19 Uhr in der Kulturwerkstatt-Beckingen gezeigt und diskutiert werden.