Mundartkolumne Saarmòò

Gérard Carau schreibt auf Beckinger Moselfränkisch

De Wahlplakater ónn de Heimat

Mer sénn é Wahlkampfzeiten, ónn é Wahlkampfzeiten génn Plakater óffgehang, kläänere bei kläänen, greeßere bei grooßen (?) Parteien, manchen sénn riesich ónn versperren beim Autofahren de Sicht ónn lenken ab, e Wónner, datt nét schon Unfäll deswejen pasierd sénn. Ònn óff alle Plakatern sénn Männesjer (jò, aach Fraaleit, Gott ei Dank awwer noch kää Kénner) dróff, wo all e Botschaft verkénnijen: meh Stónnelohn, stabil Renten fer all Ewichkääten, Mieten, wo der kläänscht Mann bezahle kann, e gesónd Ómwelt, sauwer Fliss ónn Lóft, nadierlich aach meh Wohlstand ónn e länger Lääwen. Ma gewwt erschlaa von all däm Gudden, wat uus dò a jeder Stròòßenlatern fer de Zoukunft profezeit (odder eher aagedroht?) gewwt. Ó ma fròòt sich, wat die lò é Berlin die letscht Jooren eijentlich so gemach han, datt se awei so energisch alles nau ónn gréndlich aapacke misse.

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Denkalternativen zulassen

Bild: Internet Screenshot/Saarbrücker Zeitung, 24. August 2021

Ich bin der Saarbrücker Zeitung (SZ) äußerst dankbar, da sie mich jeden Tag von neuem dazu anregt, mir über ihre „Machart” Gedanken zu machen.

Heute werden viele Seiten davon beherrscht, eine ganz wesentliche Strategieform der SZ zu verteidigen. Ich nenne sie „Strategie zur Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Status Quo ”.

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Heiko Maas – bei uus dahemm?

Screenshot: Wahlplakat Heiko Maas, Bundesminister des Auswärtigen (2018 bis 2021)

Zahlreiche Wahlplakate des Außenministers, tragen den Aufdruck Dahemm. – den Namen der Internetseite der Kulturwerkstatt-Beckingen, www.dahemm.de.

Damit die Kulturwerkstatt nicht fälschlicherweise in Verbindung mit Heiko Maas gebracht wird, bitten wir folgenden Hinweis zu beachten.

www.dahemm.de steht in keiner Weise in Verbindung mit Politikern, die fortgesetzt die Annahme des UNO-Atomwaffenverbotsvertrages verweigern und eine bisher einmalige Aufrüstung der Bundeswehr betreiben. So etwas wollen wir dahemm nicht – im Gegenteil. Wir wollen Abrüsten statt Aufrüsten!

Sollte Heiko Maas so eppes auf seine Wahlplakate drucken, dann wär er bei uus aach dahemm. Awwer so nét, Sorry!

Offener Brief an die Ungeimpften

Eine Gruppe von Wissenschaftlern und Ärzten haben einen offen Brief initiiert. Sie betonen darin den freiwilligen Charakter der medizinischen Behandlung sowie die Notwendigkeit einer informierten Zustimmung und einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung. Sie lehnen den Druck ab, der von Gesundheitsbehörden, Nachrichten und sozialen Medien sowie von Mitbürgern ausgeübt wird.

Die Kontrolle über unsere körperliche Unversehrtheit ist vielleicht die letzte Grenze im Kampf um den Schutz der bürgerlichen Freiheiten. Lesen Sie den Brief in einer etwas gekürzten Fassung hier:

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Die Verträge des Impfstoffhersteller BioNTeck/Pfister

Die Verträge von BioNTech/Pfizer mit zahlreichen Ländern über die Lieferung des Corona-Impfstoffs waren bisher ein gut gehütetes Geheimnis. Sie sollten mindestens 10 Jahre unter Verschluss bleiben, das war vereinbart. Nun wurden die Verträge geleakt und man kann sich selbst ein Bild machen.

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Hallo, Leser-Reporter-Redaktion der SZ,

Von Franz Schneider, Saarbrücken

am 21. Juli ist mir an der Eingangsschranke zum Parkplatz des Zentrums am Boxberg (Ärztezentrum in Neunkirchen Saar) folgendes passiert. Bisher (ich benutze Parkplatz seit einem Jahr) konnte man den Parkplatz ungehindert benutzen. Die Schranke war hoch, Gebühren wurden nicht verlangt. Nun komme ich an eine heruntergelassene Schranke. Zwar steht ein Schild da, das auf die Bargeld-Zahlung von bestimmten Gebühren hinweist. Das Schild hat aber keine Gültigkeit mehr, da an dem neu aufgestellten Apparat kein Einwurfschlitz vorhanden ist. Dafür entdeckt man dort eine kleine Fläche, an die man die Girokarte anhalten muss. Glücklicherweise hatte ich diese dabei. Ich war dennoch verärgert, dass man mit einer schwer zu akzeptierenden Selbstverständlichkeit davon ausgeht, dass jeder sofort begreifen muss, ohne in irgendeiner Weise darauf hingewiesen zu werden oder vorher in irgendeiner öffentlichen Form darüber informiert wurde. Der Parkplatz wird schließlich Tag für Tag von hunderten von Menschen – in aller Regel Patienten – benutzt.

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Beim Einkaufen wird immer seltener mit Bargeld bezahlt

Eine Wortmeldung von Hansjörg Waidner, Kirkel

Es kann doch nicht sein, und da werden vor allen Dingen auch unsere Senioren gerne und leider allzu oft vergessen, bzw. übersehen. Wer von den heute 70-jährigen ist denn schon themensicher bzw. mit einem PC zu Hause ausgestattet, bzw. wer wagt es, seine Bankgeschäfte “online” zu erledigen? Und das ist zahlenmäßig eine beachtliche Gruppe Mitbürger.

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